Wie lernt man richtig – die effektivsten Methoden zusammengefasst!

Wir lernen unser ganzes Leben lang, vieles können wir uns automatisch aneignen, doch wie lernt man richtig?. Ein Baby zum Beispiel macht durch unbewusstes Lernen im ersten Lebensjahr enorme Fortschritte.

Allgemein fällt jungen Menschen das Lernen leichter. Das heißt jedoch nicht, dass im erwachsenen Alter keine Lernerfolge mehr möglich wären.

Mit den richtigen Lernmethoden kannst Du bis ins hohe Alter erfolgreich zu lernen! Wir zeigen Dir effiziente Lernmethoden, mit denen du dein gestecktes Ziel schnell erreichen wirst.

Wie lernt man richtig – Lerntheorien wissenschaftlich belegt

Es gibt viele Lernstrategien, aber nicht alle funktionieren bei jedem Menschen gleich gut.

Wie lernt man richtig? Das lernst Du jetzt! 🙂

Die Neurowissenschaft hat sich in den letzten Jahren damit beschäftigt, physiologische Erklärungen für Lernerfolge zu finden. Aus neurobiologischer Sicht heißt Lernen, dass sich zwischen die Nervenzellen die Stärke der synaptischen Verbindungen verändert.

Was kompliziert klingt, ist im Grunde genommen nichts anderes, als dass das Lernen die Gehirnstruktur verändert und somit auch unsere Identität beeinflusst. Lernen verändert den Menschen. Kinder und jüngere Personen, die noch keine festgelegte Identität haben, tun sich deshalb oft leichter mit dem Lernen.

Unbefangen an das Lernen heranzugehen, ist schon mal ein wesentlicher Punkt, um erfolgreich zu sein.

Allerdings profitieren Kinder auch von biologischen Begebenheiten, die wir Erwachsenen nun mal nicht mehr vorzuweisen haben. So gilt als neurowissenschaftlich erwiesen, dass im ersten Lebensjahr ein ausgeprägtes Synapsen Wachstum stattfindet, welches das Erlernen der Muttersprache im wahrsten Sinne des Wortes zum Kinderspiel werden lässt.

Weiterbildung im Erwachsenenalter – wie lernt man richtig?

Anders als Kinder, hinterfragen Erwachsene vieles, so auch den Lerninhalt sowie Sinn und Zweck des Lernens. Dabei kommt kaum jemand im fortgeschrittenen Alter drum herum, sich weiterzubilden, vielleicht eine Fremdsprache zu erlernen oder eine Umschulung zu machen.

Ob für eine berufliche Weiterentwicklung, eine Neuorientierung oder als Hobby: Sich ständig neues Knowhow anzueignen, ist in jeder Altersgruppe möglich.

Auch wenn heutzutage vor allem die Tatsache, dass ältere Arbeitnehmer sich immer mehr in Konkurrenz zu jüngeren Kollegen sehen müssen, zur Weiterbildung zwingt, ist das Lernen im Erwachsenenalter keinesfalls eine Erscheinung unserer Zeit.

Schon in der Antike wurden die berühmten Symposien für einen Wissensaustausch zwischen Jung und Alt genutzt.

Im Mittelalter stand der Unterricht der «Sieben Freien Künste», zu denen Geometrie, Arithmetik, Musik, Astronomie, Rhetorik, Grammatik und Dialektik gehörten, nur erwachsenen Menschen zur Verfügung, und zwar jenen, die bereits schreiben und lesen konnten. Das waren fast ausschließlich Adlige und Kleriker.

Im 19. Jahrhundert schloss man einfache Arbeiter weitestgehend von der Weiterbildung aus. Bildung als Privileg für alle Erwachsenen wurde Mitte des 19. Jahrhunderts durch den dänischen Pädagogen Nikolai Grundtvig initiiert, der die erste dänische Heimatvolkshochschule ins Leben rief.

Volkshochschulen sind bis heute die gängigste Institution in der Erwachsenenbildung. Relativ neu und zeitgemäß ist das E-Learning, also die Wissensvermittlung am Computer.

Welcher Lerntyp bist du?

Es wird allgemein zwischen vier Lerntypen unterteilt, die wir dir im Folgenden kurz erklären:

Kommunikativer Lerntyp

Der kommunikative Lerntyp lernt nicht gerne alleine. Er braucht den Austausch mit anderen und kann am besten über die Kommunikation lernen. Für ihn ist es empfehlenswert, Gleichgesinnte zu finden, um Lerngruppen zu bilden.

Am meisten profitiert dieser Lerntyp nämlich durch Diskussionen in Gruppen. Die Informationen kann er sich am besten einprägen, wenn er Fragen stellen oder beantworten kann.

Auditiver Lerntyp

Der auditive Lerntyp besucht vor allem Vorlesungen, da er mit visuellen Präsentationen nicht viel anfangen kann. Gerne lässt er sich den Lernstoff erklären oder vorlesen, übers Ohr nimmt er ihn am besten auf.

Für ihn eignet sich E-Learning sehr gut, dabei vor allem Programme, die er einfach anhören kann. Falls er alleine lernen muss, ist es hilfreich, sich den Lernstoff selber laut vorzulesen.

Typisch für diesen Lerntyp ist es übrigens, dass er wichtige Informationen auch sehr gut am Telefon, also ohne sein Gegenüber zu sehen, aufnehmen kann.

Visueller Lerntyp

Der visuelle Lerntyp kommt am häufigsten vor. Für ihn ist ganz typisch, dass er die Dinge, die er begreifen soll, sehen muss. Anders als der auditive Lerntyp, kann der visuelle mit ausschließlich gehörten Inhalten nichts anfangen.

Um effektiv lernen zu können, muss er sehen, worum es geht und die Möglichkeit haben, aufzuzeichnen, worum es geht. Bei Telefonaten kritzelt er oft unbewusst Gedanken und Ideen auf einen Notizblock.

Sehen können, was ihm vermittelt wird, ist für ihn die beste Lernmethode.

Motorischer Lerntyp

Der motorische Lerntyp kommt ebenfalls recht häufig vor. Sein Motto ist „Learning by doing“.

Mit Theorie kann er wenig anfangen, er ist mehr der praktische Typ. Neue Computerprogramme zum Beispiel begreift er am besten, indem er sich vor den Bildschirm setzt und sich direkt damit befassen kann.

Bedienungsanleitungen sind für ihn allgemein schwer verständlich, lieber legt er Hand an und lernt durch Probieren, Bauen von Modellen oder durch Experimente.

Da dies aber nicht immer möglich ist, ist es für ihn nützlich, wenn er nicht zu lange still sitzen und zuhören oder zuschauen muss, sondern sich beim Lernen bewegen kann.

Effektive Lernmethoden für jeden Lerntyp

Vielleicht konntest du dich beim Lesen der Lerntypen schon gut einordnen. Es ist aber auch möglich, dass zwei oder mehrere Lerntypen auf dich zutreffen.

Nachfolgend findest du eine Reihe von Lernstrategien, die dir das Lernen erleichtern sollen.

Wenn du die für dich geeigneten heraussuchst und konsequent anwendest, hast du nützliche Hilfsmittel für schnelles und effektives Lernen.

Bewegung kann beim Lernen helfen

Während von Kindern in der Schule normalerweise immer noch verlangt wird, im Unterricht still zu sitzen, kann Bewegung durchaus helfen, sich den Stoff leichter einzuprägen.

Vor allem Erwachsene profitieren davon, wenn sie beim Lernen umherlaufen.

Auch beim Telefonieren nehmen einige Lerntypen das Gesagte leichter auf und können ein Gespräch lockerer führen, wenn sie dabei in der Wohnung oder im Büro umhergehen.

Den Lernstoff aussprechen und anhören

Ob mit Lernpartnern oder alleine: Den Lernstoff laut aussprechen oder sich vorzulesen, kann helfen, ihn besser einzuprägen.

Wer mit Kollegen oder in einer Gruppe lernt, kann sich Rollenspielen bedienen – eine sehr effiziente Lernmethode.

Allein zu Hause am Schreibtisch erfüllen Selbstgespräche, ergänzt durch Mimik und Gestik, den gleichen Zweck.

Die moderne Technik nutzen

Fast jeder besitzt heute ein Smartphone und somit ein wertvolles Hilfsmittel für effizientes Lernen.

So bieten sich zum Beispiel zum Erlernen einer Fremdsprache viele erfolgsversprechende Apps an. Damit kannst du praktisch nebenbei lernen, beim Sport treiben, Bügeln, Kochen oder Putzen zum Beispiel.

Auch Diktiergeräte sind praktische Lernhelfer. Der Lernstoff auf Band aufgenommen, steht so jederzeit zur Verfügung. Für Menschen mit Zeitmangel ist diese Lernmethode ideal.

MindMap und Visualisierung

Eine gute Möglichkeit, das Lernen in einen ausgefüllten Alltag zu integrieren, sind Lernposter oder Pinnwände.

Wer schon einmal Vokabeln gepaukt hat, der weiß, dass es immer wieder einzelne gibt, die einfach nicht in den Kopf hinein wollen.

Aber nicht nur beim Sprachenlernen kann es durchaus Sinn machen, Lerninhalte in Stichworten, mittels Eselsbrücken, Tabellen, Diagrammen oder Bildern in Sichtweite an den Wänden anzubringen.

Vor Prüfungen kannst du dir den Stoff, der noch nicht richtig sitzt, aufschreiben oder aufmalen und überall dort in der Wohnung anbringen, wo du ihn garantiert mehrmals am Tag im Blickfeld hast.

Die Karteikarte – der Lernklassiker

Was vor einem Jahrzehnt noch gang und gäbe war, funktioniert natürlich auch heute noch: die gute alte Karteikarte gehört zu den effektivsten Lernmethoden. Manch einer kann sich sowieso besser merken, was er einmal selbst aufgeschrieben hat.

Aber nicht nur handgeschriebene Karteikarten sind hilfreich, es gibt für verschiedene Fachgebiete sowie zum Sprachen lernen bedruckte Lernkarten.

Die Funktion ist bei allen gleich: Auf einer Seite steht ein Begriff oder eine Frage, auf der Rückseite die Erläuterung. Aufbewahrt in einem Karteikasten, werden jeweils die Kärtchen ganz vor eingeordnet, deren Lernstoff noch nicht ganz sitzt.

 

Wie lernt man richtig? SQR3-Lerntechnik – Lesen und Verstehen

SQR3 Lerntechnik Infografik

Wie lernt man richtig? – SQR3 Lerntechnik

Musst du dich in ein komplett neues Themengebiet einarbeiten, kann die SQR3-Methode die beste Lernmethode für dich sein. Sie hilft das angelesene Wissen besser im Gedächtnis abzuspeichern.

Zwar ist diese Technik relativ zeitaufwendig, sie verankert das Gelernte aber optimal im Gedächtnis. Die SQR3-Methode beruht auf dem verstehenden Lesen und erfordert viel Eigeninitiative. Und so funktioniert sie:

  • Survey – das heißt sich zuerst einen Überblick verschaffen. Dazu sollten das Inhaltsverzeichnis, Überschriften, der Klappentext, Stichwörter und einzelne Passagen überflogen werden.
  • Question – jetzt sollten zu den einzelnen Textabschnitten konkrete Fragen formuliert werden, wodurch die Motivation steigt, Antworten zu finden.
  • Read – ist der wichtigste Schritt der SQR3-Lerntechnik. Hier wird abschnittsweise der Text gelesen um Antworten auf die zuvor formulierten Fragen zu finden. Dabei ist es empfehlenswert, wichtige Textpassagen und Schlüsselwörter farbig zu markieren. Erst wenn das Gelernte verstanden wurde, folgt der nächste Schritt.
  • Reflect – das bedeutet, dass das Erarbeitete kritisch überprüft werden sollte.
  • Recite – heißt so viel wie Wiedergeben. Die Fragen der einzelnen Abschnitte müssen aus dem Gedächtnis schriftlich beantwortet werden. Das kann zum Beispiel durch MindMaps oder Zusammenfassungen erfolgen.
  • Review – hierbei werden die einzelnen Punkte des kompletten Textes in Gedanken nochmals zusammengefasst und muss das Gelernte praktisch anwendbar sein. Der Lernstoff sollte so weit sitzen, dass die Fragen zum Inhalt jederzeit mündlich oder schriftlich beantwortet werden können.

Wenn du diese Lernstrategie zum ersten Mal anwendest, wird sie dir wahrscheinlich kompliziert erscheinen. Aber mit jedem Mal werden die einzelnen Schritte selbstverständlicher und laufen schon bald automatisch ab.

Sichere Lernerfolge mit der Loci-Methode

Vielleicht hast du schon mal etwas von der Routenmethode gehört. Das ist einfach eine andere Bezeichnung für die Loci-Methode, welche die Fähigkeit unseres Gehirns nutzt, räumliche Erinnerungen abzurufen.

Die vielleicht beste Lernmethode wurde schon von den alten Griechen genutzt.

Du kannst dir diese Technik so vorstellen, dass das Gelernte an markanten Orten einer dir bekannten Route abgelegt wird. Kommst du an einem dieser Orte an, ist es einfach, sich an den Inhalt zu erinnern.

Das funktioniert deshalb zuverlässig, weil der Mensch über ein räumliches Erinnerungsvermögen verfügt und es ihm leicht fällt, Dinge mit einem bestimmten Ort zu assoziieren.

Deshalb ist die Loci-Methode ideal für solche Lerninhalte, die in einer vorgegebenen Reihenfolge zur Verfügung stehen müssen. Und so gehst du vor:

  • Überlege dir eine Route, die entweder ausserhalb deines Zuhauses liegt, zum Beispiel auf dem täglichen Arbeitsweg oder auf deiner Joggingtour. Sie kann aber auch in einem Haus sein. Wichtig ist lediglich, dass genügend markante Punkte vorhanden sind. Das können zum Beispiel eine Bushaltestelle, ein auffälliger Baum oder ein Möbelstück sein.
  • Nun verknüpfst du gedanklich den Lernstoff in der Reihenfolge, wie du ihn benötigst mit deiner Route. Das heißt: Die Reihenfolge des Lerninhaltes entspricht der Abfolge der markanten Punkte.
  • Denk dir eine Geschichte aus! Wenn du kreativ bist, wird dir dieser Punkt leicht fallen. Nun gilt es nämlich eine Story zu erfinden, die weder realistisch noch logisch sein muss, aber mit welcher du die nötigen Assoziationen herstellen kannst.

Im Grunde genommen geht es hier darum, dir eine ganze Abfolge von Eselsbrücken zu schaffen.

Richtig lernen am richtigen Ort

Seinen Lerntyp zu kennen und die passende Lernstrategie gefunden zu haben, reicht noch nicht aus, um schnell und sicher ans Lernziel zu kommen.

Gründe, warum der Lernerfolg ausbleibt, gibt es verschiedene.

Da ist zum einen die Tagesform: Niemand ist jeden Tag gleich motiviert, konzentriert und fit.

Wer viel lernt und sich auf umfangreiche Prüfungen vorbereiten muss, sollte trotzdem versuchen, auch längere Pausen einzubauen.

Es macht keinen Sinn, lustlos, unmotiviert und verkrampft den Lernstoff büffeln zu wollen. Was aber tun?

Um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen, spielt auch das Umfeld eine nicht zu unterschätzende Rolle. Du solltest für eine gute Lernatmosphäre sorgen.

Ob du lieber in einem ruhigen Raum lernst, dich wohler fühlst, wenn das Fenster geöffnet ist und die Geräusche von draußen hereindringen oder ob du deine Lieblingsmusik zum Lernen hören möchtest, das entscheidest allein du.

Das trifft auch auf deinen Schreibtisch zu: Es gibt sowohl Menschen, die diesen immer penibel aufräumen, während andere einfach ein kreatives Chaos brauchen.

Wenn du eine Lernblockade hast, kann es helfen, einfach mal die Bücher einzupacken und an einem anderen Ort zu lernen. Zum Beispiel in einem Park, im Wald oder in einem Café.

Schneller lernen dank Hypnose und Meditation

Musst du unter Zeitdruck lernen oder in Phasen, in denen dich Probleme beschäftigen und zu viele Gedanken unkonzentriert machen, können dir Meditationen helfen, ruhiger und konzentrierter zu werden.

Sie unterstützen dich auch, dein Selbstbewusstsein zu stärken und einen erholsamen Schlaf zu finden. All das ist wichtig für effektives Lernen.

Um mit Meditationen den Geist zur Ruhe zu bringen, brauchst du keine vertieften Kenntnisse.

Es gibt gute CDs oder auch YouTube-Angebote, von denen selbst Anfänger sofort profitieren können. Wenn du Lust und Zeit hast, kannst du natürlich erste Erfahrungen auch in einer Gruppe sammeln.

Auch Hypnose-CDs bieten Übungen, die bereits nach wenigen Wiederholungen zum Erfolg führen können. Hast du erst einmal Selbsthypnose erlernt, steht dir jederzeit ein Mittel zur Verfügung, dass du alleine oder in Zusammenhang mit anderen Mentaltechniken anwenden kannst.

Es ist erwiesen, dass durch Hypnose die Gedächtnis- und Lernfähigkeiten steigen.

Effektives Lernen braucht beide Gehirnhälften

Die Tatsache, dass unsere beiden Gehirnhälften unterschiedliche Aufgaben haben, ist nicht unwesentlich, wenn es um schnelle Lernerfolge geht.

Während sich die linke Seite um Sprachliches, um Koordination und sachliche, analytische Dinge kümmert, ist die rechte für Bildliches, für Kreativität, Raumempfinden und dem Verstehen ganzheitlicher Zusammenhänge zuständig.

Die meisten Menschen lernen am besten, wenn beide Gehirnhälften gleichermaßen aktiv und vernetzt sind. Damit dieses Zusammenspiel funktioniert, gibt es einige ganz einfache Übungen.

Du kannst zum Beispiel folgendes probieren:

Bist du Rechtshänder, putze dir einfach mal einige Tage lang mit der linken Hand die Zähne, powerst du dich gerne so richtig beim Sport aus, erlerne eine Handarbeit oder ein Instrument, kaufe dir ein Sprungseil und springe abwechselnd mit dem linken und rechten Bein.

Lernmotivation – du schaffst das!

Es ist normal, wenn du plötzlich den Lernaufwand hinterfragst, einfach keine Lust mehr verspürst, weiterzumachen und den Sinn hinterfragst.

Vielleicht hast du auch manchmal das Gefühl, die Weiterbildung oder das Studium nicht zu schaffen oder nicht so gut wie andere zu sein.

Vielleicht hilft es dir schon ein wenig, wenn du weißt, dass es jedem früher oder später einmal so geht. Jetzt bloß nicht die Flinte ins Korn werfen!

Zur Lernmotivation gehören realistisch gesetzte Ziele und kleine Belohnungen:

Sinnvolle Zielsetzung

Sei dir darüber im Klaren, was dir genau diese Weiterbildung bringen wird und warum du sie machst.

Möchtest du endlich Spanisch lernen, um nächstes Jahr drei Monate durch Südamerika zu reisen?

Dann hänge dir ein Poster von den Anden oder dem Amazonas über den Schreibtisch. Hole dir in der Bibliothek einen Bildband oder Reiseführer, indem du jeden Tag ein bisschen blätterst.

Jede Lerneinheit sollte mindestens eine Viertelstunde dauern. Brich nicht vorher ab, 15 Minuten schaffst du auf jeden Fall!

Vielleicht magst du dann sogar noch eine weitere Viertelstunde anhängen. Wenn nicht, dann machst du jetzt einfach Pause.

Setze dir realistische Teilziele! Am besten erstellst du einen Zeitplan.

Belohnung für Teilerfolge

Hast du einen Teil des Lernstoffes geschafft oder eine Prüfung erfolgreich abgelegt, dann hast du dir eine Belohnung verdient.

Während des Lernens solltest du zwar streng zu dir sein, aber die Weiterbildung darf nicht dein ganzes Leben bestimmen.

Warum also nicht mit den Teilzielen gleich festlegen, was du dir beim Erreichen Gutes tun möchtest?

Das kann ein Kinobesuch sein, ein neues Buch, eine Wanderung, ein Friseurbesuch … sicher fällt dir da noch einiges mehr ein.

Hältst du schließlich dein Diplom in der Hand, darf die Belohnung auch grösser ausfallen. Vielleicht möchtest du dir dann ein Wellnesswochenende gönnen?

Du weißt nun, welcher Lerntyp du bist, welche Lernstrategien für dich die besten sind und wie du dich selber motivieren kannst, halte dir bitte immer vor Augen, dass auch die schwierigste Lernaufgabe gemeistert werden kann.

Du wirst es schaffen und später stolz auf das Erreichte sein!

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